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Autech Zagato Stelvio AZ1.

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Autech Zagato Stelvio AZ1. Über seinen Werkstuner Autech knüpfte Nissan Kontakte zum Karosseriebauer Zagato/Milano. Gemeinsam entschied man sich zum Bau eines limitierten Sondermodells auf Basis des Nissan Leopard. Damit standen die technischen Daten von Anfang an fest. Unter der Motorhaube verrichtete ein V6-Biturbomotor mit einem Hubraum von 2960 cm³ und einer Leistung von 280 PS seinen Dienst. Die 280 PS-Marke war damals in Japan eine freiwillige Leistungsobergrenze für PKW, die von allen heimischen Herstellern akzeptiert wurde. Nach zwei Jahren Entwicklungszeit debütierte das fertige Auto als Autech Zagato Stelvio AZ1. Während auf der technischen Seite alles klar war, ist die Karosseriegestaltung von Zagato gewöhnungsbedürftig. Wirklich schön findet den Stelvio wohl niemand. Die Italiener integrierten die damals in Japan noch auf Höhe der Vorderräder vorgeschriebenen Außenspiegel in die Motorhaube und ließen dieser dafür zwei Ohren wachsen. Allerdings erhielt das Auto deutlich schmalere hintere Dachsäulen, die der Rundumsicht zugute kommen. Ein weiteres ungewöhnliches Detail sind die Räder, die fast vollständig geschlossen sind. Im Dach ist leicht die typische Double-Bubble-Form von Zagato angedeutet. Mit einem Verkaufspreis von 18 Millionen Yen geriet der außergewöhnliche Autech Zagato Stelvio AZ1 so teuer, dass er sogar den Mittelmotorsportwagen Honda NSX überbot. Ursprünglich hatten Nissan und Zagato die Produktion von 203 Exemplaren vereinbart, drei davon Prototypen. Allerdings stiegen die Kosten im Laufe der Entwicklung deutlich über den veranschlagten Betrag, während die Nachfrage zurückhaltend blieb. So beendete man die Fertigung bereits nach 104 Fahrzeugen. Classic Remise Düsseldorf am 12.07.2022.

Autech Zagato Stelvio AZ1. Über seinen Werkstuner Autech knüpfte Nissan Kontakte zum Karosseriebauer Zagato/Milano. Gemeinsam entschied man sich zum Bau eines limitierten Sondermodells auf Basis des Nissan Leopard. Damit standen die technischen Daten von Anfang an fest. Unter der Motorhaube verrichtete ein V6-Biturbomotor mit einem Hubraum von 2960 cm³ und einer Leistung von 280 PS seinen Dienst. Die 280 PS-Marke war damals in Japan eine freiwillige Leistungsobergrenze für PKW, die von allen heimischen Herstellern akzeptiert wurde. Nach zwei Jahren Entwicklungszeit debütierte das fertige Auto als Autech Zagato Stelvio AZ1. Während auf der technischen Seite alles klar war, ist die Karosseriegestaltung von Zagato gewöhnungsbedürftig. Wirklich schön findet den Stelvio wohl niemand. Die Italiener integrierten die damals in Japan noch auf Höhe der Vorderräder vorgeschriebenen Außenspiegel in die Motorhaube und ließen dieser dafür zwei Ohren wachsen. Allerdings erhielt das Auto deutlich schmalere hintere Dachsäulen, die der Rundumsicht zugute kommen. Ein weiteres ungewöhnliches Detail sind die Räder, die fast vollständig geschlossen sind. Im Dach ist leicht die typische Double-Bubble-Form von Zagato angedeutet. Mit einem Verkaufspreis von 18 Millionen Yen geriet der außergewöhnliche Autech Zagato Stelvio AZ1 so teuer, dass er sogar den Mittelmotorsportwagen Honda NSX überbot. Ursprünglich hatten Nissan und Zagato die Produktion von 203 Exemplaren vereinbart, drei davon Prototypen. Allerdings stiegen die Kosten im Laufe der Entwicklung deutlich über den veranschlagten Betrag, während die Nachfrage zurückhaltend blieb. So beendete man die Fertigung bereits nach 104 Fahrzeugen. Classic Remise Düsseldorf am 12.07.2022.

Michael H. 15.07.2022, 194 Aufrufe, 0 Kommentare

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Helicron Prototyp. Im Jahr 1932 stellte der französische Industrielle Marcel Leyat zwei Prototyp-Fahrzeuge her. Die Karosserie war einem Flugzeugrumpf nachempfunden, der auf dem Chassis eines Rosengart-Automobiles aufgebaut war. Der Antrieb erfolgte mittels eines vorderen Propellers, der von einem Zweizylindermotor eines Flugzeuges aus WW1 angetrieben wurde. Der zweite Protoyp ist auch noch existent und ist im Lane Motor Museum in Nashville, im US-Bundesstaat Tennessee ausgestellt. Als dieses Fahrzeug allerdings in einer Scheune gefunden wurde, fehlte der Motor. Daher ist im  amerikanischen Helicron  der Vierzylinderboxermotor eines Citroen GS verbaut. Museo Automovilistico de Malaga/Spanien am 22.03.2026.
Helicron Prototyp. Im Jahr 1932 stellte der französische Industrielle Marcel Leyat zwei Prototyp-Fahrzeuge her. Die Karosserie war einem Flugzeugrumpf nachempfunden, der auf dem Chassis eines Rosengart-Automobiles aufgebaut war. Der Antrieb erfolgte mittels eines vorderen Propellers, der von einem Zweizylindermotor eines Flugzeuges aus WW1 angetrieben wurde. Der zweite Protoyp ist auch noch existent und ist im Lane Motor Museum in Nashville, im US-Bundesstaat Tennessee ausgestellt. Als dieses Fahrzeug allerdings in einer Scheune gefunden wurde, fehlte der Motor. Daher ist im "amerikanischen Helicron" der Vierzylinderboxermotor eines Citroen GS verbaut. Museo Automovilistico de Malaga/Spanien am 22.03.2026.
Michael H.

PKW Oldtimer / Sonstige / Sonstige

32 986x764 Px, 06.04.2026

Hupmobile Model 20 Runabout. Die Hupp Motor Car Corporation wurde 1908 von Robert C. Hupp (*1877 +1931) gegründet. Vorher hatte er Erfahrungen bei den Autoherstellern Ford, Oldsmobile und Regal gesammelt. Viele Autohersteller setzten zur damaligen Zeit ihre Einstiegsmodelle mit billiger Verarbeitung und mangelnder Ausstattung gleich. Hupp machte sich daran, ein Auto zu bauen, dass sowohl erschwinglich, als auch hochwertig war, indem er vom Motorsport inspirierte Montagetechniken einsetzte und einfach ein kleineres Auto baute. Das Ergebnis war dieses sportliche, zweisitzige, Model 20 Runabout.
Optisch erinnerte das Model 20 an einen teuren Rennwagen. Mit seinem hinter den Sitzen montierten Benzintank, den Schalensitzen und der langen Motorhaube sah das Auto sehr sportlich aus. Das Auto verfügte außerdem über ein Zweigang-Schaltgetriebe und einen Hochspannungsmagnetzünder, Ausstattungsmerkmale, die man bei einem Auto dieser Preisklasse selten fand. Der Vierzylinderreihenmotor mit einem Hubraum von 1835 cm³ leistet 20 PS. Die Höchstgeschwindigkeit gab die Fabrik aus Detroit damals mit 45 m/ph an. Der Preis eines solchen Autos lag damals bei rund US$ 750,00. Museo Automovilistico de Malaga/Spanien am 22.03.2026.
Hupmobile Model 20 Runabout. Die Hupp Motor Car Corporation wurde 1908 von Robert C. Hupp (*1877 +1931) gegründet. Vorher hatte er Erfahrungen bei den Autoherstellern Ford, Oldsmobile und Regal gesammelt. Viele Autohersteller setzten zur damaligen Zeit ihre Einstiegsmodelle mit billiger Verarbeitung und mangelnder Ausstattung gleich. Hupp machte sich daran, ein Auto zu bauen, dass sowohl erschwinglich, als auch hochwertig war, indem er vom Motorsport inspirierte Montagetechniken einsetzte und einfach ein kleineres Auto baute. Das Ergebnis war dieses sportliche, zweisitzige, Model 20 Runabout. Optisch erinnerte das Model 20 an einen teuren Rennwagen. Mit seinem hinter den Sitzen montierten Benzintank, den Schalensitzen und der langen Motorhaube sah das Auto sehr sportlich aus. Das Auto verfügte außerdem über ein Zweigang-Schaltgetriebe und einen Hochspannungsmagnetzünder, Ausstattungsmerkmale, die man bei einem Auto dieser Preisklasse selten fand. Der Vierzylinderreihenmotor mit einem Hubraum von 1835 cm³ leistet 20 PS. Die Höchstgeschwindigkeit gab die Fabrik aus Detroit damals mit 45 m/ph an. Der Preis eines solchen Autos lag damals bei rund US$ 750,00. Museo Automovilistico de Malaga/Spanien am 22.03.2026.
Michael H.

PKW Oldtimer / Sonstige / Sonstige

42 1200x1058 Px, 06.04.2026

Minerva Modell 00 aus dem Jahr 1923. Das Auto ist mit einer so genannten Sedanca de Ville Karosserie versehen. Bei dieser Karosserieform sitzt der Chauffeur im Freien und hat, bestenfalls bei schlechtem Wetter einen ausziehbaren Regenschutz, während die  Herrschaft  im geschlossenen Fahrgastraum sitzt. Der Fahrgastraum im Heck dieses Autos ist übrigens mit einem Seidenhimmel und edlen Teppichen ausgekleidet. Angeblich wurden die meisten, der gebauten, Minerva Automobile nach Großbritannien exportiert. Der gezeigte Minerva dürfte schon, über den damals neu konstruierten, Sechszylinderreihenmotor mit einem Hubraum von 5.3 Litern und einer Leistung von 100 PS verfügen. Angeblich waren Minerva Automobile zur damaligen Zeit teurer als Rolls Royce Autos. Museo Automovilistico de Malaga/Spanien am 22.03.2026.
Minerva Modell 00 aus dem Jahr 1923. Das Auto ist mit einer so genannten Sedanca de Ville Karosserie versehen. Bei dieser Karosserieform sitzt der Chauffeur im Freien und hat, bestenfalls bei schlechtem Wetter einen ausziehbaren Regenschutz, während die "Herrschaft" im geschlossenen Fahrgastraum sitzt. Der Fahrgastraum im Heck dieses Autos ist übrigens mit einem Seidenhimmel und edlen Teppichen ausgekleidet. Angeblich wurden die meisten, der gebauten, Minerva Automobile nach Großbritannien exportiert. Der gezeigte Minerva dürfte schon, über den damals neu konstruierten, Sechszylinderreihenmotor mit einem Hubraum von 5.3 Litern und einer Leistung von 100 PS verfügen. Angeblich waren Minerva Automobile zur damaligen Zeit teurer als Rolls Royce Autos. Museo Automovilistico de Malaga/Spanien am 22.03.2026.
Michael H.

PKW Oldtimer / Sonstige / Sonstige

40 1200x919 Px, 06.04.2026

F.N. 1300 Sport. Die belgische Firma  Fabrique Nationale d`Armes de Guerre  besser bekannt unter dem Namen Fabrique Nationale (FN), mit Sitz in Herstal bei Lüttich wurde 1889 gegründet. Neben Waffen, die auch heute noch produziert werden, wurden früher auch Automobile und Motorräder hergestellt. Das wohl bekannteste Modell von F.N. war dieses Modell, der 1300 Sport. Später bekam das Modell noch einen größeren Bruder namens F.N. 1500 Sport. Ein solches Modell hat in den Jahren 1925 und 1926 jeweils am 24-Stunden-Rennen von Spa Francorchamps teilgenommen und auch gewonnen. Der Vierzylinderreihenmotor hat einen Hubraum von 1327 cm³ und leistet rund 35 PS. Museo Automovilistico de Malaga/Spanien am 22.03.2026.
F.N. 1300 Sport. Die belgische Firma "Fabrique Nationale d`Armes de Guerre" besser bekannt unter dem Namen Fabrique Nationale (FN), mit Sitz in Herstal bei Lüttich wurde 1889 gegründet. Neben Waffen, die auch heute noch produziert werden, wurden früher auch Automobile und Motorräder hergestellt. Das wohl bekannteste Modell von F.N. war dieses Modell, der 1300 Sport. Später bekam das Modell noch einen größeren Bruder namens F.N. 1500 Sport. Ein solches Modell hat in den Jahren 1925 und 1926 jeweils am 24-Stunden-Rennen von Spa Francorchamps teilgenommen und auch gewonnen. Der Vierzylinderreihenmotor hat einen Hubraum von 1327 cm³ und leistet rund 35 PS. Museo Automovilistico de Malaga/Spanien am 22.03.2026.
Michael H.

PKW Oldtimer / Sonstige / Sonstige

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