Keinath C3 Cabriolet auf der Basis des Opel Ascona C. Die Firma Keinath wurde im Jahr 1935 im schwäbischen Dettingen an der Erms als Opel-Händler gegründet. Die drei geschäftsführenden Brüder, Walter, Heinz und Horst Keinath, waren vom auf der IAA 1981 präsentierten Ascona Cabriolet so angetan, dass sie sich entschlossen, ihre eigene Version eines offenen Ascona zu realisieren. Nach sechs Monaten Entwicklungszeit verließen im Frühjahr 1983 die ersten Exemplare die Produktionshalle. Insgesamt entstanden 434 Umbauten, plus 2 Versuchsträger für Verwindungs- und Chrashtests im Opel-Werk. Der Keinath C3 unterscheidet sich vom Hammond & Thiede-Umbau hauptsächlich durch eine andere Form des Verdecks, der Seitenscheiben, tieferliegende Gurtumlenkpunkte, sowie außenliegende Verstärkungen der Schweller. Das Gewicht des Wagens erhöhte sich durch den Umbau um 70 kg. Die Preisliste begann bei 40.200 DM für den 1,3 S mit 75 PS. Für die Lederausstattung rief Keinath 5.600 DM auf, 2.554 DM für ein Ausstattungspaket mit Blaupunkt Radio, Tieferlegung und Nebelscheinwerfern im Frontspoiler. Grundsätzlich war das Modell mit allen Motorisierungen in der Modellpalette lieferbar. Techno Classica Essen im April 2024.
Michael H. 06.02.2026, 75 Aufrufe, 0 Kommentare
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