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Fiat 600 Multipla.

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Fiat 600 Multipla. Mit dem  Seicento  leiteten die Turiner im Jahr 1955 die Massenmotorisierung Italiens ein. Das Auto war eine kompakte, zweitürige, Limousine mit vier Sitzen, einem im Heck verbauten Motor und Hinterradantrieb. Im Januar 1956 feierte, der vom legendären Dante Giacosa (*1905 +1996) entworfene 600 Multipla, auf dem Autosalon von Brüssel sein Debüt. Die Mechanik stammte von der im Vorjahr vorgestellten 600`er-Limousine. Der Fahrgastraum erstreckt sich über den gesamten Frontbereich. Man sitzt bei diesem  Raumwunder  quasi auf der Vorderachse. Die Fahrzeugfront des Autos ist fast vollständig vertikal, wie bei einem kleinen Reisebus. Auf den drei Sitzreihen finden bis zu sechs Personen Platz. Der 600 Multipla war ein Viertürer. Die beiden Vordertüren, die sich entgegen die Fahrtrichtung öffnen lassen, sowie die beiden Hintertüren. Die Vielseitigkeit des Fahrzeuges ermöglichte es, eine oder gar beide hinteren Sitzreihen herunterzuklappen, um eine ebene Ladefläche von fast zwei Metern Länge zu erhalten. In der damaligen Werbung wurde diese Ladefläche sogar als  Doppelbett  dargestellt und der Multipla als kleines Reisemobil beworben. Der wassergekühlte Vierzylinderreihenmotor hat einen Hubraum von 633 cm³ und leistet 21,5 PS. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit 90 km/h angegeben. Besucherparkplatz der Düsseldorfer Classic Remise.

Fiat 600 Multipla. Mit dem "Seicento" leiteten die Turiner im Jahr 1955 die Massenmotorisierung Italiens ein. Das Auto war eine kompakte, zweitürige, Limousine mit vier Sitzen, einem im Heck verbauten Motor und Hinterradantrieb. Im Januar 1956 feierte, der vom legendären Dante Giacosa (*1905 +1996) entworfene 600 Multipla, auf dem Autosalon von Brüssel sein Debüt. Die Mechanik stammte von der im Vorjahr vorgestellten 600`er-Limousine. Der Fahrgastraum erstreckt sich über den gesamten Frontbereich. Man sitzt bei diesem "Raumwunder" quasi auf der Vorderachse. Die Fahrzeugfront des Autos ist fast vollständig vertikal, wie bei einem kleinen Reisebus. Auf den drei Sitzreihen finden bis zu sechs Personen Platz. Der 600 Multipla war ein Viertürer. Die beiden Vordertüren, die sich entgegen die Fahrtrichtung öffnen lassen, sowie die beiden Hintertüren. Die Vielseitigkeit des Fahrzeuges ermöglichte es, eine oder gar beide hinteren Sitzreihen herunterzuklappen, um eine ebene Ladefläche von fast zwei Metern Länge zu erhalten. In der damaligen Werbung wurde diese Ladefläche sogar als "Doppelbett" dargestellt und der Multipla als kleines Reisemobil beworben. Der wassergekühlte Vierzylinderreihenmotor hat einen Hubraum von 633 cm³ und leistet 21,5 PS. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit 90 km/h angegeben. Besucherparkplatz der Düsseldorfer Classic Remise.

Michael H. 11.10.2022, 246 Aufrufe, 0 Kommentare

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Heckansicht eines Fiat 500  Jolly  by Ghia. Am Hafen von Ischia Ponte am 10.09.2026.
Heckansicht eines Fiat 500 "Jolly" by Ghia. Am Hafen von Ischia Ponte am 10.09.2026.
Michael H.

PKW Oldtimer / Fiat / 500 / 600

17 1200x849 Px, 02.10.2026

Fiat 500  Jolly  by Ghia. Der  Jolly  war ein legendäres, offenes Strandauto, das auf dem Fiat 500 basierte. In Italien wurden die Autos liebevoll  Spiaggina  genannt. Das Auto wurde vom italienischen Designstudio Carrozzeria Ghia entworfen und zwischen 1958 und 1965 gefertigt. Ursprünglich gab der Fiat-Chef Gianni Agnelli den Umbau in Auftrag, um ein stilvolles, leichtes Fahrzeug für seine Luxusyacht zu besitzen. Schnell entwickelte sich der Jolly zu einem Statussymbol für den internationalen Jetset an der italienischen Riviera. Das Fahrzeug besitzt keine festen Türen oder Seitenscheiben. Seitlich ist die Karosserie tief ausgeschnitten und oft mit markanten Chromleisten verziert. Die spartanischen, aber wetterbeständigen Sitze aus dem geflochtenem Korbmaterial  Vimini  sind das ikonischste Merkmal des Interieurs. Im Heck arbeitet der klassische, luftgekühlte, Zweizylindermotor des Fiat 500 mit 499,5 cm³ Hubraum und einer Leistung von 18 bis 22 PS (je nach Baujahr), womit der Jolly eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 105 km/h erreicht. Vom originalen Fiat 500 Jolly by Ghia wurden schätzungsweise nur rund 300 Exemplare gebaut, von denen heute vermutlich nur noch weniger als 100 existieren. Am Hafen von Ischia Ponte am 10.09.2026.
Fiat 500 "Jolly" by Ghia. Der "Jolly" war ein legendäres, offenes Strandauto, das auf dem Fiat 500 basierte. In Italien wurden die Autos liebevoll "Spiaggina" genannt. Das Auto wurde vom italienischen Designstudio Carrozzeria Ghia entworfen und zwischen 1958 und 1965 gefertigt. Ursprünglich gab der Fiat-Chef Gianni Agnelli den Umbau in Auftrag, um ein stilvolles, leichtes Fahrzeug für seine Luxusyacht zu besitzen. Schnell entwickelte sich der Jolly zu einem Statussymbol für den internationalen Jetset an der italienischen Riviera. Das Fahrzeug besitzt keine festen Türen oder Seitenscheiben. Seitlich ist die Karosserie tief ausgeschnitten und oft mit markanten Chromleisten verziert. Die spartanischen, aber wetterbeständigen Sitze aus dem geflochtenem Korbmaterial "Vimini" sind das ikonischste Merkmal des Interieurs. Im Heck arbeitet der klassische, luftgekühlte, Zweizylindermotor des Fiat 500 mit 499,5 cm³ Hubraum und einer Leistung von 18 bis 22 PS (je nach Baujahr), womit der Jolly eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 105 km/h erreicht. Vom originalen Fiat 500 Jolly by Ghia wurden schätzungsweise nur rund 300 Exemplare gebaut, von denen heute vermutlich nur noch weniger als 100 existieren. Am Hafen von Ischia Ponte am 10.09.2026.
Michael H.

PKW Oldtimer / Fiat / 500 / 600

16 1200x851 Px, 02.10.2026

Fiat 600, Heckansicht, Aug.2026
Fiat 600, Heckansicht, Aug.2026
rainer ullrich

PKW Oldtimer / Fiat / 500 / 600

32 1200x765 Px, 15.09.2026

Fiat 600, gesehen in Breisach am Rhein, Aug.2026
Fiat 600, gesehen in Breisach am Rhein, Aug.2026
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PKW Oldtimer / Fiat / 500 / 600

28 1200x896 Px, 15.09.2026