Volkhart V2 Sagitta aus dem Jahr 1947.
(ID 237068)
Volkhart V2 Sagitta aus dem Jahr 1947. Der Volkhart V2 Sagitta ist weit mehr als ein seltenes Automobil, er ist ein faszinierendes Zeugnis deutscher Ingenieurskunst und aerodynamischer Forschung der unmittelbaren Nachkriegszeit. Das außergewöhnliche Einzelstück wurde von dem Konstrukteur und Rennfahrer Kurt C. Volkhart (*1890 +1959) entwickelt, der bereits in den 1920`er-Jahren an der Konstruktion des Opel-Raketenwagens RAK 1 beteiligt war. Als technische Basis diente ein VW-KdF-Fahrgestell aus dem Jahr 1944, während die stromlinienförmige Karosserie von Karosseriebauer Helmuth Fuchs in handwerklicher Einzelanfertigung aufgebaut wurde. Das Gerippe besteht aus Rohrrahmenelementen und ist mit leichtem Aluminium-Flugzeugblech verkleidet. Das Ergebnis ist eine außergewöhnlich flache und aerodynamisch optimierte Coupé-Karosserie. Angetrieben wird der Sagitta von einem luftgekühlten Volkswagen-Vierzylinder-Boxermotor mit 1.186 cm³ Hubraum und 24,5 PS. Dank seines geringen Gewichts von lediglich rund 930 kg, der stromlinienförmigen Karosserie und einer angepassten Getriebeübersetzung erreichte das Fahrzeug bei zeitgenössischen Testfahrten eine Geschwindigkeit von rund 150 km/h. Ein bemerkenswerter Wert für ein Fahrzeug mit dieser Motorleistung. Techno Classica Salon in Dortmund am 25.09.2026.
Michael H. 15.10.2026, 5 Aufrufe, 0 Kommentare
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