Abarth Scorpione 1300S. Der "Scorpione" war das letzte, serienmäßige, Coupe, das von Carlo Abarth auf den Markt gebracht wurde. Zwischen 1969 und 1971 wurden rund 250 Autos dieses Typs produziert. Die Karosserie hatte Giorgetto Giugiaro für das Modell Lombardi 850 Grand Prix entworfen. Signore Abarth sah in dem Entwurf von Giugiaro die Chance zum Bau eines Seriencoupes mit erheblich mehr Leistung. So baute er den Scorpione 1300S und den 1300SS auf der Basis des Lombardi 850, natürlich mit umfangreichen Veränderungen in der Technik. Motorisiert ist das Auto mit einem verfeinerten Vierzylinderreihenmotor aus dem Fiat 124S. Dieser hat einen Hubraum von 1296 cm³ und leistet 75 PS. Der Scorpione 1300S war als Konkurrenz zum Opel GT, Porsche 914, Fiat 124 Coupé, Lotus Europa, sowie dem Alfa Romeo 1300 GT angedacht. Zeitgenössische Tests bestätigen aufgrund seines geringen Leistungsgewichts durchaus diese Vergleichsberechtigung. In der Auto Motor Sport, Ausgabe 22/1970, wird das Auto hoch gelobt. Wäre er nur nicht so teuer gewesen! Mit einem Preis von rund 20% über dem Kaufpreis der anderen Fahrzeuge dieses Tests blieb er ein Exot. Oldtimerbrunch am Cafe del sol in Gelsenkirchen am 09.03.2025. Michael H.
Fiat Abarth 750 aus dem Jahr 1959. Der in Turin ansässige Tuner Carlo Abarth spezialisierte sich in den 1950´er Jahren immer mehr auf die Veredelung von Fiat Automobilen. Im Zuge eines solchen Tunings entstand der Abarth 750, der auf dem Fiat 600 basierte, der ab 1955 hergestellt wurde. Der erste Abarth 750 wurde im Jahr 1956 gebaut. Die Karosserien wurden von Fiat nur teilweise montiert an Abarth ausgeliefert, um die Veränderungen am Motor zu vereinfachen. Statt des Fiat Motors mit einem Hubraum von 633 cm³ verbaute man einen Motor 747 cm³ Hubraum. Mit Hilfe verschiedener Modifikationen erhöhte sich die Leistung von 22 PS auf 40 PS. Dieser Abarth 750 verbrachte seine "Autojugend" in der kalabrischen Provinz Catanzaro. Techno Classica Essen am 10.04.2025. Michael H.
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